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Erdaufschluss Erlaubnis Erteilung

Gültigkeitsgebiet: Hessen

Kurzinfo

Wenn Sie eine tiefe Bohrung beziehungsweise einen Erdaufschluss für eine geothermische Nutzung mit vertikaler Erdwärmesonde planen, benötigen Sie die Erlaubnis Ihrer zuständigen Wasserbehörde.

Beschreibung

Bohrarbeiten, die so tief in den Boden hineinreichen, dass sie die Bewegungen oder die Beschaffenheit des Grundwassers beeinflussen können, werden als „Erdaufschlüsse" bezeichnet. Wenn Sie einen solchen Erdaufschluss für eine geothermische Nutzung mit vertikaler Erdwärmesonde planen, müssen Sie dies bei der zuständigen Wasserbehörde beantragen.

Jede Bohrung liefert Daten für die Bewertung des Untergrundes am jeweiligen Standort. Die Anzeige ermöglicht es den zuständigen Behörden, sich vor Ort einen Eindruck vom Bohrvorhaben und vom hervorgebrachten Bohrgut zu verschaffen. Die Behörden können ergänzende Messungen vornehmen und die Qualität der Bohrergebnisse sichern. Das verhindert kostspielige Fehlentscheidungen bei der unterirdischen Raumplanung.

Fristen

Die Erlaubnis müssen Sie vor Beginn der Arbeiten beantragen.  

Rechtsgrundlage(n)

§49 Abs 1 Satz 2 WHG

Fachliche Freigabe

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz

Rechtsbehelf

Widerspruch

Stichwörter

  • Grundwasser
  • Bauvorhaben
  • vertikale Erdwärmesonde
  • Bohrung
  • Bodeneingriff
  • Erdwärme
  • Grundwasserwärmepumpen
  • Geothermie
  • Erdarbeiten
  • Erdaufschluss

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